Die gemeinsame Entwicklungsgeschichte von
Mensch und Pferd begann bereits vor 70 Millionen Jahren, während eine
gemeinschaftliche Beziehung seit 5000
bis 8000 Jahren besteht. Aus dieser mehrere tausend Jahre währenden Beziehung
haben beide Seiten viel voneinander gelernt. Die Bindung zu den Pferden ist
auch heute noch tief in den menschlichen Genen verwurzelt und bietet
somit die Chance, diese menschlichen Urinstinkte und Urweisheiten mit modernen
Erkenntnissen aus der Verhaltenslehre und der Psychologie zu verknüpfen und zu
optimieren.
Definition
Beim Heilpädagogischen Arbeiten mit dem Pferd / Heilpädagogischem
Reiten steht die individuelle Förderung und Therapie des Einzelnen im
Vordergrund.
Im Umgang mit dem Pferd wird der Mensch ganzheitlich
angesprochen: körperlich, emotional, geistig und sozial.
Der Einsatz des Pferdes ist zielorientiert, wobei vor allem eine günstige
Beeinflussung des Befindens erreicht werden soll.
Arteigene, wesensgerechte Haltung und Ausbildung des Pferdes
Ganzheitliche
Förderung des Menschen, auf der Grundlage eines partnerschaftlichen,
humanistischen Menschenbildes
Zusammenarbeit mit anderen Ausbildungsträgern, Institutionen und tätigen Fachkräften im Bereich des Therapeutischen Reitens